Wichtig: Die Schweiz führt neue Regeln für Sprachfähigkeitsnachweise für Arbeitsbewilligungen ein

Willst Du mit einem echten Paukenschlag ins neue Jahrzehnt starten? Du willst etwas ändern, etwas Neues erleben und plötzlich hast Du DIE Idee: Ich wandere aus! Du überlegst, informierst dich und kommst zum Schluss, dass die Schweiz ein besonders attraktives Auswanderungsland ist. Aber was muss man tun, um in die Schweiz auswandern zu können? Am wichtigsten ist eine Arbeitsstelle. Für die Arbeitssuche ist wiederum ein bestimmtes Sprachzertifikat im Rahmen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen nützlich – und je nach Beruf sogar zwingend notwendig.

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Willst Du mit einem echten Paukenschlag ins neue Jahrzehnt starten? Du willst etwas ändern, etwas Neues erleben und plötzlich hast Du DIE Idee: Ich wandere aus! Du überlegst, informierst dich und kommst zum Schluss, dass die Schweiz ein besonders attraktives Auswanderungsland ist. Aber was muss man tun, um in die Schweiz auswandern zu können? Am wichtigsten ist eine Arbeitsstelle. Für die Arbeitssuche ist wiederum ein bestimmtes Sprachzertifikat im Rahmen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen nützlich – und je nach Beruf sogar zwingend notwendig.

Ein solches Zertifikat bestätigt, dass Du eine Fremdsprache auf einem gewissen Niveau beherrschst. Es wird für gewöhnlich verlangt, wenn jemand an einer ausländischen Universität studieren oder im Ausland arbeiten will. In der Schweiz werden mit Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch ganze vier Landessprachen gesprochen. Mit rund 70% stellt die deutschsprachige Bevölkerung aber eine deutliche Mehrheit. Deshalb macht es Sinn, vor dem Auswandern in die Schweiz ein Deutsch-Zertifikat zu erwerben.

Änderungen

Seit dem 1. Januar 2020 gilt, dass Personen, die eine Arbeitsbewilligung für die Schweiz erhalten wollen, ein Sprachzertifikat von einer staatlich akkreditierten Schule erhalten müssen. Wenn Du also bereits ein Zertifikat hast und schon in der Schweiz arbeitest, musst Du dein Zertifikat bestätigen lassen, um deinen Status nicht zu verlieren.

Wer eine Niederlassungsbewilligung erhalten wollte („Ausweis C”), musste bereits vorher ein Sprachzertifikat vorweisen. Neuerdings wurden diese Anforderungen auch auf Personen ausgeweitet, die eine Aufenthaltsbewilligung („Ausweis B”) erhalten wollen. Betroffen sind insbesondere Familiennachzügler von Nicht-EU/EFTA-Staaten. Bis anhin konnten Personen, die eine Arbeitsbewilligung erhalten wollten, auch Sprachzertifikate von nicht-akkreditierten Sprachschulen vorweisen. Genau das ändert sich seit dem 1. Januar 2020. Personen, die eine Arbeitsbewilligung oder einen Ausweis B oder C erhalten wollen, müssen mittels eines Sprach-Zertifikats einer staatlich akkreditierten Sprachschule nachweisen, dass sie sich in genügender Weise in einer der vier Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch verständigen können. Eine Liste der akkreditierten Schulen findest Du hier: https://www.fide-info.ch/doc/08_Sprachenpass/fideDE08_ListeAnerkannteSprachzertifikate.pdf.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen, die Deutsch-, Französisch- oder Italienisch-Muttersprachler sind oder die in einer der drei Sprachen eine Grund- oder weiterführende Schulausbildung abgeschlossen haben.

Wer die neuen Anforderungen nicht erfüllt, muss damit rechnen, dass sein Ausweis C auf einen Ausweis B zurückgestuft werden könnte und, dass die erlaubte Aufenthaltsdauer gar gekürzt werden könnte. Dies geht mit einer Schlechterstellung im Bereich der Steuern einher. Ausserdem kann es dazu kommen, dass man fünf Jahre darauf warten muss, einen Antrag auf einen Ausweis C zu stellen.

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